LEVERKUSEN SIND MIT EINEM DONNERSCHLAG ZURÜCK – UND DIABYS RÜCKKEHR KÖNNTE ALLES VERÄNDERN!
Bayer 04 Leverkusen haben der Bundesliga eine erste Warnung geschickt – und plötzlich fühlt sich die Stimmung rund um die BayArena völlig anders an.
Nach der schmerzhaften 2:3-Niederlage gegen den Aufsteiger Elversberg zum Bundesliga-Auftakt brauchte Leverkusen eine Reaktion. Die Werkself reagierte nicht einfach nur – sie explodierte förmlich.
Mit einem beeindruckenden 4:0 gegen Union Berlin in der BayArena sorgte Leverkusen für ein Ausrufezeichen und veränderte damit sofort die Diskussion rund um die Mannschaft.
Doch obwohl das Ergebnis beeindruckend war, stahl eine andere Geschichte die Show.
Moussa Diaby ist zurück.
Drei Jahre nach seinem Abschied von Leverkusen kehrte der französische Flügelspieler zurück. Bei seiner ersten Zeit in der BayArena entwickelte sich Diaby zu einem der aufregendsten Offensivspieler der Bundesliga. In 172 Einsätzen erzielte er 49 Tore und bereitete weitere 47 Treffer vor.
Nun ist er zurück – und offenbar mit einer Menge unerledigter Aufgaben.
Gegen Union Berlin wurde Diaby in der 67. Minute eingewechselt. Die Reaktion der BayArena ließ nicht lange auf sich warten. Die Fans explodierten förmlich, als einer ihrer ehemaligen Publikumslieblinge wieder das Leverkusen-Trikot überstreifte.
Es war ein emotionaler Moment.
Die Anhänger feierten Diaby nach dem Schlusspfiff mit lauten Gesängen. Seine Rückkehr verlieh einem ohnehin spektakulären Nachmittag noch eine zusätzliche emotionale Dimension.
Und obwohl Diaby bei seinem Comeback nicht treffen musste, um Eindruck zu hinterlassen, sorgte allein seine Anwesenheit für zusätzliche Aufregung in einer ohnehin gefährlichen Leverkusener Offensive.
Denn die Tore waren bereits gefallen.
Ezequiel Fernández traf nach gerade einmal 41 Sekunden und bescherte Leverkusen damit den perfekten Start. Facundo Medina erhöhte noch vor der Pause auf 2:0, ehe Patrik Schick nach dem Seitenwechsel auf 3:0 stellte. Ibrahim Maza machte den Kantersieg schließlich perfekt.
Plötzlich fühlte sich die Enttäuschung über die Niederlage gegen Elversberg weit entfernt an.
Genau das macht diesen Sieg so interessant.
Leverkusen haben einen neuen Trainer, einen teilweise neu zusammengestellten Kader – und nun auch einen ehemaligen Superstar zurück in einem Stadion, in dem er einst gefeiert wurde. Die einzelnen Puzzleteile scheinen langsam zusammenzupassen.
Das 4:0 gegen Union war möglicherweise der erste echte Vorgeschmack darauf, was diese neue Werkself leisten kann.
Diaby selbst hat deutlich gemacht, dass er nicht zurückgekehrt ist, um lediglich alte Erinnerungen aufleben zu lassen. Er will ein noch besserer Spieler werden als zu seiner ersten Zeit in Leverkusen.
Und genau das dürfte die Fans besonders hoffen lassen.
Denn wenn Diaby zu seiner besten Form zurückfindet und gleichzeitig die anderen Offensivspieler weiterhin funktionieren, könnte Leverkusen für den Rest der Bundesliga zu einem ernsthaften Problem werden.
Das erste Spiel war eine Warnung.
Das zweite war eine Ansage.
Jetzt stellt sich nur noch eine Frage: Kann Leverkusen dieses Tempo beibehalten?
Wenn die Werkself das schafft, sollten sich Bayern München und die anderen Bundesliga-Konkurrenten langsam warm anziehen.
Moussa Diaby ist wieder zu Hause – und Bayer Leverkusen beginnt wieder gefährlich auszusehen.
