EILMELDUNG BEI BORUSSIA DORTMUND: Barcelona fragt plötzlich nach Serhou Guirassy – und BVB muss eine wichtige Entscheidung treffen
Dortmund – Wenige Stunden vor dem Bundesliga-Auftakt von Borussia Dortmund sorgt eine Nachricht auf dem Transfermarkt für Unruhe. Während sich beim BVB alles auf den Saisonstart im Signal Iduna Park konzentriert, soll der FC Barcelona überraschend erneut Interesse an Serhou Guirassy bekundet haben.
Die Anfrage kommt zu einem denkbar ungünstigen Zeitpunkt.
Guirassy gilt unter Trainer Niko Kovač als klare Nummer eins im Angriff. Der Dortmunder Coach hat den Guineer ausdrücklich als seinen wichtigsten Mittelstürmer bezeichnet. Ein möglicher Abgang würde deshalb nicht nur die Offensive verändern, sondern den gesamten Plan für die neue Saison infrage stellen.
Besonders brisant ist die Vertragssituation.
Guirassys aktueller Vertrag läuft noch bis Juni 2028. Allerdings haben bislang keine Gespräche über eine Verlängerung begonnen. Genau darin könnte langfristig ein Problem für Dortmund entstehen. Sollte der Stürmer im kommenden Sommer noch immer keinen neuen Vertrag besitzen, hätte Barcelona oder ein anderer europäischer Topklub deutlich bessere Karten bei möglichen Verhandlungen.
Noch ist jedoch nichts entschieden.
Barcelona soll lediglich eine späte Anfrage bezüglich der Verfügbarkeit des Angreifers gestellt haben. Von einem konkreten Angebot oder einem bevorstehenden Transfer kann deshalb derzeit keine Rede sein.
Für Dortmund ist die Botschaft trotzdem eindeutig: Guirassy ist auf dem Radar eines europäischen Schwergewichts.
Und der BVB dürfte genau wissen, welchen Wert der Stürmer für die Mannschaft besitzt.
Denn Kovač hat nicht vor, seine wichtigste Offensivwaffe kurz vor Beginn der Bundesliga-Saison zu verlieren. Besonders problematisch wäre ein Verkauf, wenn nicht genügend Zeit bliebe, einen gleichwertigen Ersatz zu verpflichten.
Auch innerhalb des Dortmunder Kaders könnte ein Guirassy-Verbleib interessante Auswirkungen haben. Fabio Silva möchte ebenfalls eine größere Rolle übernehmen und hat deutlich gemacht, welche Bedeutung er sich selbst im Team beimisst. Gleichzeitig wartet Max Beier auf seine Chance. Sollte der deutsche Angreifer zu wenig Spielzeit bekommen, könnte irgendwann auch bei ihm ein Wechsel zum Thema werden.
Doch nicht nur auf der Stürmerposition gibt es Bewegung.
Der BVB hat gleichzeitig einen weiteren Transfer abgeschlossen. Das hoch eingeschätzte Nachwuchstalent Elias Benkara wechselt auf Leihbasis zu Greuther Fürth. Der 19-Jährige geht zunächst auf Leihbasis, wobei eine Kaufpflicht Bestandteil des Deals ist. Damit verliert Dortmund zwar ein vielversprechendes Talent aus seiner Akademie, verschafft ihm aber gleichzeitig die Möglichkeit, auf höherem Niveau regelmäßig Spielpraxis zu sammeln. (bvbbuzz.com)
Währenddessen steht auch Niko Kovač vor einer wichtigen Zukunftsentscheidung.
Sein aktueller Vertrag läuft bis Juni 2027. Bei Dortmund gibt es jedoch offenbar Überlegungen, den Vertrag des Kroaten vorzeitig zu verlängern. Kovač hat sich diese Möglichkeit durch seine bisherige Arbeit verdient: Er führte den BVB zurück in die Champions League und überzeugte zudem mit einem Sieg gegen den Champions-League-Finalisten Paris Saint-Germain im Emirates Cup. (bvbbuzz.com)
Statistisch gehört Kovač bereits zu den erfolgreichsten Dortmund-Trainern der Champions-League-Ära. Mit einer Siegquote von 58,9 Prozent liegt er hinter Thomas Tuchel und Lucien Favre auf Platz drei. (bvbbuzz.com)
Nun beginnt jedoch der entscheidende Teil seiner Arbeit.
Die neue Saison soll zeigen, ob Kovač nicht nur Ergebnisse liefern, sondern Dortmund auch wieder zu einer Mannschaft machen kann, die attraktiven und überzeugenden Fußball spielt.
Der Auftakt gegen den Hamburger SV im Signal Iduna Park bietet dafür die erste Gelegenheit.
Doch über allem schwebt die Guirassy-Frage.
Barcelona hat angeklopft.
Dortmund muss nun entscheiden, wie laut die Antwort ausfallen soll.
Für BVB Buzz ist die Position klar: Guirassy darf jetzt nicht verkauft werden. Wenn Barcelona weiter nachfragt, sollte Dortmund laut der Einschätzung des Portals weiter ablehnen.
Denn eines steht fest:
Einen Topstürmer mitten im Saisonstart zu verlieren, wäre für den BVB ein enormes Risiko.
